Wieviel ist genug um gut zu sein?

Klingt verwirrend?! Da mögen Sie recht haben. Konkret hat mich ein heutiges Gespräch drauf gebracht. Wieviel muß es sein um gut zu sein? Wieviel von etwas benötigt man, um es als sinnvoll zu erachten? Ich sehe in  Vielem das Positive. Weil meistens das Positive übersehen wird oder aber wir Österreicher dazu neigen, die negative Seite der Medaille zu bevorzugen.

 

In meinem heutigen Fall ging es um das Vegansein als Lifestyle-Option. Es mag sein, dass gerade in den letzten Jahren viele der Generation Z nur deshalb auf Tierisches verzichtet haben, weil es irgendwie cool war und zum guten Ton gehört hat. Ja stimmt - es bleibt zu bezweifeln dass dieser Grund der einzig Wahre für den Fleischverzicht ist. Aber - ist es nicht völlig egal warum es ist wie es ist? Im ersten Schritt - ganz oberflächlich gesehen - macht es schon Sinn, wenn nur jeder Zweite auf oftmaligen Fleischkonsum verzichtet. Und einfach mal - aus welchen Gründen auch immer - auf Gemüse und Ähnliches umsteigt. Denn auch dies ist ein Zeichen für die Wirtschaft.

 

Und so entstanden für viele - aus mannigfaltigen Gründen lebende - Vegetarier/Veganer neue Produkte, weil die Wirtschaft auf die neue Nachfrage reagiert hat. Einige der Produkte werden sich mangels Absatz nicht halten. Aber - um die ist im Normalfall auch nicht schad. Andersrum gesehen bleibt so eine neue, tolle und recht kreative Produktpalette für alles Langzeit-Vegetarier, Flexitarier, Veganer usw. 

 

Auch etwas weitergedacht macht der Vegan-Lifestyle Sinn für so manchen kleinen Produktionsbetrieb. Denn plötzlich wird darauf geachtet, woher die Lebensmittel eigentlich kommen. Wie die Aufzucht der Hühner ist, deren Eier unseren Frühstückstisch vervollständigen. Ob die Äpfel gespritzt sind oder doch die ein oder andere kleine Macke haben dürfen, um in unseren Obstkörben zu landen. 

 

Deshalb - stehen Sie zu den Macken. Denen der Äpfel genauso wie zu Ihren eigenen ;) 

 

 

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